Stadt Traunstein

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Viadukt


Auf den 12. August 1860 datieren die offiziellen Feierlichkeiten zur Eröffnung der „Maximiliansbahn“ München–Salzburg. Der erste Probezug aus Rosenheim war am 25. April 1860 in Traunstein angekommen, der reguläre Betrieb erfolgte ab 7. Mai, am 16. Juli fand die erste Fahrt nach Salzburg statt, und schon am 1. August hatte man die gesamte Strecke freigegeben.

Ohne Zweifel war der Viadukt das Bauwerk im Bereich der Eisenbahnbau-Sektion Traunstein. Der „dekorierte Schlußstein“ der 105 Meter langen und knapp 30 Meter hohen fünfbögigen Nagelfluhbrücke wurde am 19. Juli 1859 nach nur 17 Monaten feierlich gesetzt. Dabei erfolgte der Bau der in trockenem Gelände östlich des Flusslaufes, anschließend wurde die Traun in ihr neues Bett umgeleitet. Heute kann die Stadt mit berechtigtem Stolz die höchste Brücke der Hauptbahn München–Salzburg für sich reklamieren.

Ob schwarz-weiß oder in Farbe, gezeichnet oder als Fotografie, mit oder ohne Zug, aus der Nähe oder im Vordergrund der Stadtsilhouette, ob als Quer- oder Hochformat: Der Viadukt war mit das am häufigsten dargestellte Traunstein-Motiv um 1900, als die Ansichtskarte ihre Glanzzeit hatte und das Wahrzeichen der Stadt ‚hinaus in die Welt’ trug.

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