Stadt Traunstein

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Funktionen des Traunsteiner Stadtwaldes

Holzproduktion

Der Stadtwald liefert jährlich ca. 8.000 fm (Festmeter, = Kubikmeter) Holz. 

 

Davon:

  • Ca. 6.000 fm Fichten- und Tannen- Stammholz, überwiegend für Bauzwecke.
  • Ca. 200 fm Laubstammholz für den Möbelbau.
  • Ca. 1.800 fm für Industriezwecke (Papierherstellung, Spanplatten) und als Brennholz.

 

 

Nadel-Stammholz

Nadel-Stammholz

Laub-Stammholz
Laub-Stammholz

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Industrieholz

 

 

Erholungsfunktion

Der Stadtwald steht für die Naherholung der Traunsteiner Bürger zur Verfügung.
Forststraßen und speziell angelegte Wanderwege zum Spazierengehen finden sich allerorten.
Im Bereich Heiliggeistwald sind ein Trimmpfad und ein Waldlehrpfad eingerichtet.

11 Hektar im Haidforst sind im Waldfunktionsplan als Erholungswald Stufe I ausgewiesen.

Landeskulturelle Maßnahmen
Boden-, Wasser-, Klimaschutz

 

Die rund um die Stadt gelegenen Flächen gleichen extreme Klimaschwankungen aus, halten schädliche Immissionen fern und tragen zur Erneuerung der geplagten Stadtluft bei.

Die gesunden Böden speichern Niederschlagswasser und mildern so Überschwemmungen.

In den Steilhängen sind etwa 30 Hektar als Bodenschutzwald (zur Verhinderung von Erosion) ausgewiesen.

Wegen ihrer besonderen Zusammensetzung sind 8 Hektar im Haidforst als Landschaftsbestandteil nach dem Naturschutzrecht besonders geschützt.

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Erosionsschutzwirkung des Stadtwaldes
Rutschgefährdete Steilflächen und Abhänge zur Traun können bestmöglich durch eine stufig aufgebaute Dauerbestockung aus intensiv wurzelnden Mischbaumarten stabilisiert werden.

Wald für Lehre und Forschung

Seit 1949 bestehen Betriebsleitungsverträge mit Professoren der forstwissenschaftlichen Fakultät der Ludwigs- Maximilians- Universität München.

Forstleute aus aller Welt besuchen auch aus diesem Grund laufend den Traunsteiner Stadtwald.

Studenten der Forstwissenschaft nutzen die Waldflächen für Studium und Forschungsarbeiten.

Aber auch Traunsteiner Schulklassen und andere interessierte Gruppen können sich im Stadtwald über die Bedeutung des Waldes informieren. Dafür wird zur Zeit ein Schulwaldprojekt im Waldteil Schnepfenluck zwischen der Innstrasse und dem Amt für Land und Forstwirtschaft gestartet.


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Forschung und Lehre im Stadtwald
Im Heiligengeistwald hat der Lehrstuhl für Waldwachstumskunde / Universität München Rein- und Mischbestände aus Fichte, Buche und Edellaubholz unter Beobachtung gestellt. Auf den ausgewiesenen Versuchsparzellen werden die ökologischen und ökonomischen Konsequenzen verschiedener Mischungsformen und Pflegemaßnahmen untersucht.