Stadt Traunstein

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Jahresprogramm 2016  

 

AUFBAU  ABBAU  UMBAU mit Wandarbeiten, Bildern, Fotografien und Installationen von Elke Zauner und Kuno Lindenmann

Kuno Lindenmann

Elke Zauner

 

Kuno Lindenmann und Elke Zauner: AUFBAU UMBAU ABBAU in der Städtischen Galerie Letzte Ausstellung vor Sanierungsmaßnahmen zum Kunst- und Kulturzentrum Klosterkirche

Bevor es ernst wird mit dem Umbau der Städtischen Galerie Traunstein, sollen noch einmal zwei Künstler die Gelegenheit haben, von den Ausstellungsräumen Besitz zu ergreifen. Das für das Jahresprogramm der Städtischen Galerie verantwortliche Gremium hat dafür eine Künstlerin und einen Künstler ausgesucht, die sich in ihrer Kunst dezidiert mit Räumlichkeit und dem Gegensatz von Konstruktion und Dekonstruktion auseinandersetzen: Elke Zauner, die nach einer Ausbildung zur Kirchenmalerin, einem Studium an der AkdB München und ersten beruflichen Schritten nun als vielfach ausgezeichnete Malerin wieder in ihre Heimat nach Tacherting zurückgekehrt ist, und Kuno Lindenmann, der Anfang der 1980er seinen Einstieg in die internationale Kunstszene mit einer buchstäblich bahnbrechenden Installation aus Abbruchmaterial im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus hatte.

Aus dem Material von Abbruchhäusern konstruierte Lindenmann eine riesige multiple Collage-Skulptur, durchbrach real existierende Wände und drang damit aus dem Galeriebereich in den öffentlichen Außenraum vor. Fotografien, Objekte, Bilder und Druckgrafik begleiten Lindenmanns bildhauerisches Œeuvre seither, sind gleichzeitig Dokumentation und vertiefende, weiterführende Analyse. Lindenmann, der 1947 geboren wurde, kann auf unzählige Einzelausstellungen im In- und Ausland zurückblicken; seine Ausstellung in Traunstein hat deshalb zum Teil retrospektiven Charakter, wenn er Fotoarbeiten dieser, – ihm heute auch körperlich nicht mehr umsetzbaren Großinstallationen zeigt, macht Konstruktion und Dekonstruktion zu seinem eigentlichen künstlerischen Thema und liefert damit indirekt Reflexionen zu den anstehenden Umbaumaßnahmen im Kunst- und Kulturzentrum Klosterkirche.

Seit eines Stipendiumaufenthalts in der Villa Massimo, einer renommierten Kultureinrichtung der Bundesrepublik in Rom, experimentiert Elke Zauner, die Jahrgang 1972 ist, mit einer Kombination von Leinwandbildern und Wandmalereien. Ausgangspunkt sind dabei ihre klein- und großformatigen Leinwandarbeiten, deren Raumstrukturen und Proportionen malerisch über den Bildträger hinaus direkt an den Wänden weitergeführt werden. Mit starken vertikalen Linien, stützenden Horizontalen und Perspektiven erzeugenden Diagonalen konstruiert Elke Zauner dadurch architektonisch anmutende Farbräume, die von Licht durchflutet erscheinen. Die Andeutung von Fenstern, Türen oder Vorhängen, Schwellen und Raum- fluchten sind dabei nicht nur architektonisches Beiwerk, sondern verstärken eine Raumillusion, die den Betrachter zum imaginierten Betreten der fiktiven Räume auffordert.

 

Die Ausstellung AUFBAU ABBAU UMMBAU wird am Donnerstag, 10. November um 19 Uhr mit einem Grußwort der Kulturreferentin der Stadt Traunstein, Ursula Lay, eröffnet. Eine kurze Einführung zur Ausstellung gibt die Leiterin der Städtischen Galerie, Judith Bader. Geöffnet ist die Ausstellung bis Ende Dezember, Mittwoch bis Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

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