Ausstellungen
aktuell, Vorschau und Archiv
18.05. - 24.06.2012 „Jede Linie ist eine Spur II“, Zeichnungen und ihre Erzählung
 | Nach dem guten Erfolg der ersten Zeichnungsausstellung mit dem Schwerpunkt auf dem Ungegenständlichen in konkreten und geometrischen Herangehensweisen auf der einen und gestisch-spontanen Notaten auf der anderen Seite vereint die aktuelle Gruppenausstellung nun Künstlerinnen und Künstler, die den erzählerischen Aspekt der Zeichnung betonen. Bilder, die Geschichten erzählen, stehen somit im Zentrum der Ausstellung. Die Zeichnung zeigt den Gegenstand als Umriss, als Konturlinie, und gibt damit vor, eine linear und stringent geschilderte, für den Betrachter leicht zu lesende Botschaft und Aussage zu vermitteln. Dass jedoch die eindeutige Lesbarkeit des Bildinhaltes von den meisten Künstlern der Ausstellung unterlaufen wird, trägt zur Komplexität der Präsentation bei. Surreale, absurde und mehrdeutige Bildinhalte fordern die Fantasie und das Vorstellungsvermögen der Betrachter heraus und sprengen die stereotype Vorhersehbarkeit. |
Vorschau
06.07. - 29.07.2012 „Die jungen Wilden“ Schule der Phantasie und Jugendtreff Traunstein
 | Im Rahmen des bayernweiten Festvals „Stadt.Geschichte.Zukunft.“, das die Alltags- und Zeitgeschichte zum Thema hat, werden auch die Kinder und Jugendlichen zu Wort kommen. Die Schule der Phantasie in Traunstein feiert ihr 25-jähriges Bestehen, Anlass zurück zu blicken, den Status quo in Augenschein zu nehmen und Projekte für die Zukunft zu entwickeln. In der Schule der Phantasie arbeiten Kinder zusammen mit Künstlern an kreativen Projekten und in schöpferischen Prozessen. Jedes Kind hat Fantasie, ist neugierig und hat Freude an kreativen Tätigkeiten. Es kommt darauf an, ob und wie das Kind hierin Unterstützung findet. Ziel der Schule der Phantasie ist es nicht, schöne Bilder und gelungene Bastelarbeiten mit nach Hause zu bringen, sondern die inneren Vorstellungswelten, die kindlichen Erfahrungen und Erlebnisse gestalterisch umzusetzen. Schöpferisches Arbeiten beeinflusst die gesellschaftliche Einstellung und Haltung eines Menschen. Eine Gesellschaftsform, lässt sich auch daran messen, ob und wie viel Kreativität in ihr entstehen kann, geduldet und mitgetragen wird. |
14.09. - 14.10.2012 Johann Brunner „Bibliomania“ Bücher, Bilder, Objekte
| Der Surberger Bildhauer Johann Brunner (*1958) hat über die Jahre hinweg eine große Büchersammlung angelegt, die viele Berührungspunkte mit künstlerischen und zeitgeschichtlichen Aspekten des 20. Jahrhunderts aufweist. Neben Beispielen aus dem Expressionismus und der Exilliteratur wird die Aufmerksamkeit auf die Auseinandersetzung mit der Stigmatisierung und Auslöschung der deutsch-jüdischen Kultur in Mitteleuropa durch den Nationalsozialismus gelenkt. Ziel der Ausstellung ist jedoch keine wissenschaftliche Analyse oder die Zurschaustellung bibliophiler Attraktionen, sondern ein subjektives Panoptikum aus historischen Bezügen und künstlerischen Sichtweisen. |
19.10. - 11.11.2012 Offene Jahresausstellung 2012 Kunstverein Traunstein e.V. auch im Kunstraum Klosterkirche
 | Wie in jedem Jahr lädt auch heuer wieder der Kunstverein Traunstein e.V. Künstler und Kunstinteressierte zu seiner jurierten Jahresausstellung ein. Die drei Wochen Ausstellungszeit ermöglichen den Blick in eine lebendige, heimische Kunstszene und verdeutlichen beispielhaft das Neben- und Miteinander der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten in der bildenden Kunst heute. Neben Malerei und Zeichnung gibt es immer wieder Interessantes in der Fotografie zu entdecken und die klassische Gattung der Bildhauerei bringt stets unterschiedliche und oft überraschende Ergebnisse hervor. |
16.11. - 16.12.2012 Walter Tafelmaier „furchenwendig. Vom Dunklen zum Hellen“ Neue Asphaltarbeiten und Zeichnungen
 | Der 1935 geborene Walter Tafelmaier, der heute in Ottobrunn bei München lebt und arbeitet, zählt zu einer Künstlergeneration, die zwischen Arte povera und figurativem Expressionismus verortet werden kann. Seine zentralen, wenigen Bildmotive kreisen um existentielle Themen wie Religiosität, Sexualität, Tod und Leben. Für die Einzelausstellung in der Städtischen Galerie sieht der Künstler ein Konzept vor, das die beiden Ausstellungsräume im I. und II. Obergeschoss mit verschiedenen Bildserien von dunkler bis zu heller Tonigkeit bespielt. Tafelmaier, der überwiegend im kleinen Format arbeitet, schätzt die Eigenschaften des Malmaterials Bitumen. |
Archiv
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