Große Kreisstadt Traunstein Große Kreisstadt Traunstein

10.000 Euro für das Dach der Blitzkapelle

Stadt freut sich über Zuschuss vom Förderverein Alt-Traunstein

Das Dach der Blitzkapelle auf der Wartberghöhe ist undicht und muss saniert werden. Die Mitarbeiter der städtischen Zimmerei haben bereits mit der Entfernung der alten Lärchendachschindeln begonnen, nachdem der Stadt Traunstein die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Sanierung vorliegt. Die Gesamtkosten für die Sanierung werden auf 46.000 Euro geschätzt, wovon der Förderverein Alt-Traunstein 10.000 Euro übernehmen wird.

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer begutachtete zusammen mit Richard Hagenauer, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, die Baustelle und bedankte sich bei Richard Kraft, dem Vorsitzenden des Fördervereins Alt-Traunstein, für den großzügigen Zuschuss. Es ist nicht das erste Mal, dass der Verein die Stadt Traunstein bei der Erhaltung des historischen Kleinods finanziell unterstützt. Als die Blitzkapelle im Jahr 1984 umfangreich restauriert wurde, beteiligte sich der Förderverein Alt-Traunstein e.V. mit 40.000 D-Mark an den damaligen Gesamtkosten von 60.000 D-Mark.

Die Blitzkapelle wurde erstmals 1502 als „Kapelle im Wardberg“ erwähnt. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie neu erbaut. Den Namen „Blitzkapelle“ bekam sie, nachdem an diesem Ort im Jahr 1853 drei Menschen vom Blitz erschlagen wurden. Als sich der Traunsteiner Friedhof noch in Haslach befand, nutzten die Sargträger die Kapelle auf der Wartberghöhe, um dort nach dem mühsamen Aufstieg zu rasten und den Sarg auf einem heute noch sichtbaren Sockel abzustellen.

 

Veröffentlicht am 30.07.2020
Zurück zur Webseite
Schließen