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Ab sofort Handy-Parken in Traunstein

Autofahrer in Traunstein können ihre Parkscheine auf dem Parkplatz „Karl-Theodor-Platz“ ab sofort mit dem Smartphone lösen.

Bisher konnten Autofahrer in Traunstein ihre Parkgebühren ausschließlich am Parkautomaten begleichen. Wer kein Bargeld parat hatte, riskierte einen Strafzettel. Jetzt kann in Traunstein auch mit dem Handy geparkt werden.

Oberbürgermeister Christian Kegel (Mitte) beim Ausprobieren der neuen Park-App

Oberbürgermeister Christian Kegel (Mitte) beim Ausprobieren der neuen Park-App. Links Geschäftsführer Keven Lehmann und rechts Vertriebsleiter Patrik Lundberg von der Parkster Deutschland GmbH.

„Mit der Einführung dieser neuen zusätzlichen Bezahlmöglichkeit für Parkgebühren an unserem am stärksten frequentierten Parkplatz in der Stadt, dem Karl-Theodor-Platz, ist Traunstein am Puls der Zeit. Via Smartphone kann nun jeder schnell und einfach einen digitalen Parkschein lösen – das ist sicherlich die Zukunft“, so Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel.

Kooperationspartner beim digitalen Parkschein ist das schwedische Start-up Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung. Kunden der Skandinavier sind Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern im Heimatmarkt Schweden. 2018 wurde Parkster von Dagens Industri, Schwedens wichtigster Wirtschaftszeitung, als das am schnellsten wachsende Unternehmen des Landes ausgezeichnet.

So funktioniert das Smartphone-Parken
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Taktung und Tarif entsprechen dem Parkschein am Parkautomaten. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, ein Knöllchen zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen“, so Patrik Lundberg, Geschäftsführer der Parkster Deutschland GmbH. Er betont, dass mit Parkster keine SMS-Gebühren oder höhere Parktarife anfallen. Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er eine Rechnung per Mail (kostenfrei, voreingestellt) oder eine Rechnung per Post (2,99 inkl. MwSt. je Monat) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter https://www.parkster.com/login in seinem Benutzerkonto ein.

„Schwarzparken“ lohnt nicht
Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Über Parkster

Die Parkster GmbH ist ein innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Parkster ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen, und entwickelt intelligente und effiziente Konzepte zur Parkraumverwaltung für Gemeinden, Unternehmen, Parkraumbetreiber, Tourismusverbände und Immobilienbesitzer. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Lund zählt zu den führenden Anbietern in Schweden und ist seit 2018 mit einer eigenen Niederlassung in Deutschland präsent.

(Presseinformation der Parkster GmbH vom 01.03.2019)

Veröffentlicht am 01.03.2019
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