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„Chiemgauer Heimatkreuz“ auf dem Traunstein

Feierliche Segnung: Ein positives Zeichen in der Stadt

„Liebe – Glaube – Hoffnung – Friede“: Diese vier Worte prägen das „Chiemgauer Heimatkreuz“, das der Traunsteiner Künstler Rolf Wassermann entworfen hat und das nun auf dem Traunstein errichtet wurde. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und Landrat Siegfried Walch wohnten am Freitag der Segnung durch Dekan Georg Lindl und Dekan Peter Bertram bei, die aufgrund der aktuellen Situation im kleinsten Kreis stattfand. Die beiden Pfarrer baten Gott um seinen Segen und betonten, dass das Kreuz die christlichen Werte sichtbar mache.

Das „Chiemgauer Heimatkreuz“ ersetzt das bisherige Holzkreuz auf dem Traunstein, das in die Jahre gekommen und morsch geworden war. Aus Sicherheitsgründen musste es ersetzt werden.

Für den Künstler Rolf Wassermann sind „Liebe – Glaube – Hoffnung – Friede“ Worte, die die Grundlage der abendländischen Kultur darstellen und die bayerische Lebensweise verkörpern. Das Kreuz solle in einer oberflächlichen und schnelllebigen Zeit helfen, sich wieder auf diese Werte zu besinnen, erklärt der Künstler.

Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer freute sich, das Projekt am Beginn in seiner Amtszeit umsetzen zu können: „Ich sehe darin eine positive Initiative, auch weil das Kreuz mit den Grundwerten unserer Gesellschaft belegt ist. Und in Zeiten wie diesen brauchen wir mehr denn je eine positive Einstellung zum Leben, zur Heimat, zum Chiemgau. Das Kreuz ist auch ein Symbol der Hoffnung, die wir gerade jetzt so dringend benötigen.“

Landrat Siegfried Walch betonte, dass das Kreuz in so schweren Zeiten wie diesen Trost spenden und den Menschen eine Perspektive geben solle. Zudem sei der Chiemgau unmittelbar mit dem Glauben verbunden. „Unsere Heimat ist ohne Bezug zum Glauben nicht denkbar.“

Die Kosten für die Erneuerung des Kreuzes von 5000 Euro teilen sich je zur Hälfte der Landkreis und die Stadt Traunstein. Der Bauhof der Stadt übernahm die Fundamentarbeiten und das Aufstellen. Dieses Angebot des Landkreises, 50 Prozent der Kosten zu übernehmen, hat neben der Stadt Traunstein auch bereits die Gemeinde Siegsdorf in Anspruch genommen.

Veröffentlicht am 30.10.2020
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