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Frühjahrskur für den Lindlbrunnen

Nach Ostern beginnt die Restaurierung

Der Zahn der Zeit nagt am Lindlbrunnen, einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach Ostern wird das Traunsteiner Wahrzeichen am Stadtplatz deshalb eingerüstet und in den nächsten Wochen restauriert.

Die letzte Generalüberholung des Lindlbrunnens mit seiner markanten Brunnenfigur, dem „Lindl“, fand im Jahr 2014 statt. Seitdem hat die Witterung dem historischen Marmor-Brunnen ziemlich zugesetzt: die schützende Wachsschicht, die bei der letzten Restaurierung aufgebracht wurde, ist so gut wie weg, so dass sich Schmutz und Feuchtigkeit auf dem Marmor ausbreiten konnten. Die Folge: Risse und Wasserablaufspuren an vielen Stellen.

Als erstes wird die Lindlfigur in Angriff genommen. Der auf einer Säule stehende Ritter stammt vermutlich aus dem Jahr 1525 und wird dem Traunsteiner Steinmetzmeister Steffan zugeschrieben. Das achteckige Brunnenbecken aus Untersberger Marmor wurde erst 1646 errichtet.

Besonders die Hand des „Lindl“ an der Reiterfahne ist beschädigt und muss dringend erneuert werden. Auch die Anbringung der Fahne am steinernen Arm verursacht aufgrund des starken Winddrucks immer wieder Schäden an der Brunnenfigur. Im Zuge der Restaurierung wird die Reiterfahne deshalb neu montiert.

Veröffentlicht am 31.03.2021
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