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Im Reich der Pflanzen und Blüten

OB Dr. Christian Hümmer zu Besuch in der Stadtgärtnerei

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer besuchte kürzlich die Stadtgärtnerei. Reinhard Niederbuchner, Leiter der städtischen Einrichtung, und sein Stellvertreter Markus Haberlander führten den Rathauschef durch das Betriebsgelände an der Oberen Hammerstraße. Vor knapp zwei Jahren hat die Stadt dort 600.000 Euro in einen Neubau investiert. Während des Baus der neuen Stadtgärtnerei waren die Mitarbeiter in Containern untergebracht. Wie nachhaltig in Traunstein gearbeitet wird, sieht man daran, dass nun ein Teil dieser Container für die Unterbringung der vierten Gruppe des Kindergartens St. Oswald verwendet werden kann, bis 2021 der Neubau der KinderGärtnerei fertig ist.

50.000 Pflanzen werden jährlich im Stadtgebiet gepflanzt und verteilt. Im Frühjahr schmücken 15.000 Pflanzen die Stadt, sage und schreibe 25.000 Pflanzen sorgen im Sommer für eine herrliche Blütenpracht im gesamten Stadtgebiet, nicht nur in den Parks, sondern auch in großen Blumentrögen in der Innenstadt und auf Verkehrsinseln. Auch im Herbst zieren noch 7.000 Pflanzen die Große Kreisstadt. 3.000 Pflanzen sorgen bei städtischen Veranstaltungen, in den Büros der Stadtverwaltung sowie in städtischen Einrichtungen für ein prächtiges Farbenbild und ein gutes Raumklima. Für die Anzucht, Pflanzung und Pflege sorgen die zwölf Mitarbeiter der Stadtgärtnerei.

Die Corona-Pandemie hat auch positive Auswirkungen: Aufgrund des Ausfalls vieler Veranstaltungen, unter anderem des Frühlingsfestes, gab es heuer weniger Schäden an Blumentrögen und weniger ausgerissene Pflanzen und umgeworfene Tröge durch umherziehende Vandalen, so Reinhard Niederbuchner. 

Im Oktober werden viele der Pflanzen im Stadtgebiet abgeräumt und die Schalen in den Hallen der Gärtnerei eingewintert. Die Stadtgärtnerei zeigt sich nicht nur für die Pflege und Erhaltung des städtischen Grüns und der Parkanlagen verantwortlich. Auch die Spielplatzpflege, die Pflanzung von Bäumen und Gehölzen und die Dekoration für städtische Veranstaltungen gehört zu ihrem umfassenden Aufgabengebiet.

Die Solaranlage sorgt konstant für eine Temperatur von acht Grad Celsius und  schaltet die Lüftung automatisch zu. Dies wirkt sich sehr positiv auf den Verbrauch aus. Auf die Frage von Oberbürgermeister Dr. Hümmer, ob der vorhandene Platz denn ausreiche, gab Reinhard Niederbuchner eine erfreuliche Antwort: „Wir kommen mit dem Platz gut aus. Ein ganz großes Plus ist die zentrale Lage in der Stadt, dadurch sparen wir uns viele Wege oder die Wege ins Zentrum sind nur kurz. Besonders angetan war Dr. Christian Hümmer, dass unter den zwölf Beschäftigten auch körperlich eingeschränkte Kollegen sehr gut integriert werden.

Die Bürokratie macht auch vor der Stadtgärtnerei keinen Halt. „Die Dokumentationspflichten steigen jährlich, die Sicherheitsvorschriften werden immer umfangreicher und das Führen des Baumkatasters ist eine unglaublich anspruchsvolle statistische Arbeit“ so Markus Haberlander. Um diesen Mehraufwand leisten zu können, ist man in der Stadtgärtnerei sehr dankbar, dass die Maschinen immer multifunktionaler werden und somit Arbeiten wirtschaftlicher ausgeführt werden können. Dadurch könne Zeit für die Büroarbeit gewonnen werden. Um den hohen Qualitätsstandard halten zu können, sind hochwertige, multifunktionale Maschinen und Anbaugeräte sowie Ersatzbeschaffungen von kleinen und großen Geräten ein entscheidender Faktor. „Traunstein hat sehr viele kleine Grünflächen, hingegen wenig sehr große Flächen.“, beschreibt Reinhard Niederbuchner das Stadtbild. Mit dem Salinenpark und Neubaugebieten wie in Traunstorf erhöhe sich der Aufwand an Pflege. Dieser Mehraufwand sei Dank der Technisierung bisher noch ohne zusätzliches Personal zu bewerkstelligen.

Dr. Christian Hümmer sicherte der Stadtgärtnerei auch künftig seine volle Unterstützung zu. Er lobte die tolle Blütenpracht in der Stadt: „Darauf kann und darf Traunstein richtig stolz sein. Unsere Blütenpracht ist ein Aushängeschild und die Bürger und Gäste der Stadt nehmen dies freudig und dankbar wahr.“

 

Veröffentlicht am 02.11.2020
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