„Kultwinter im Park“ stößt auf große Resonanz

Offizielle Eröffnung mit Eisschnitzer Christian Staber – Großes Open-Air-Programm

Den Nerv der Zeit getroffen hat die Stadt Traunstein ganz offenbar mit der Veranstaltung des „Kultwinters im Park“. Die Veranstaltung läuft noch bis 9. Februar. Innerhalb weniger Tage nach dem Start waren bereits mehr als 1.000 Tickets für Eisläufer auf der 30 x 15 Meter großen Eislauffläche im Stadtpark verkauft. Entsprechend groß war die Freude bei Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer bei der offiziellen Eröffnung.

Der Rathauschef betonte, dass die Stadt zum einen Familien und Bürgern die Möglichkeit geben wolle, sich auch in der veranstaltungsärmeren kalten Jahreszeit zu treffen. Zum anderen sei die Stadt bestrebt, die Innenstadt zu beleben. Angesichts des großen Zuspruchs sei die Rechnung aufgegangen, die im letzten Jahr mit Musikbands am Stadtplatz begonnene Veranstaltungsreihe des Kultwinters im Stadtpark fortzusetzen und zu erweitern. Hümmer dankte insbesondere den Mitarbeitern der Stadt, die beim Umzug der Buden, dem Aufbau und der Organisation geholfen hatten.

Hocherfreut zeigte sich auch Hans-Peter Weiß, Geschäftsführer der Stadtmarketing GmbH. Angesichts der nicht zugefrorenen Seen stoße gerade die Eisfläche auf große Resonanz. Mit kulinarischen Genüssen der heimischen Gastronomie und Food Trucks, der neuen Eislauffläche samt Verleihservice sowie Musikveranstaltungen und einer „Silent Disco“ auf dem Eis sei das Programm deutlich erweitert worden. Mit Kasperltheater und Märchenerzählungen werde auch für die Kleinsten etwas geboten. Auf der Bühne, die nun auf der Bahnhofsstraße steht, sei bis 9. Februar immer donnerstags von 17.30 bis 19.30 Uhr Livemusik zu hören. An den anderen Tagen können Eisläufer und Musikinteressierte per Kopfhörer auf der Eisfläche bei der „Silent Disco“ Klänge von Klassik bis Heavy Metal genießen.

Wie Weiß ergänzte, zeigen auch die Schulen reges Interesse am Eislaufen gegen einen geringen Obulus, das jeweils vormittags möglich ist. In den Kultwinter miteingebunden, so Weiß weiter, seien auch die Stadtwerke Traunstein. Sie liefern umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft für die Eislauffläche.

Mit großem Interesse verfolgten die großen und kleinen Besucher bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung auch die Arbeit von Christian Staber. Der gelernte Koch schnitzt riesige Eisfiguren frei Hand oder kreiert mit der Motorsäge fantasiereiche Skulpturen aus Klareis. Damit hat er sich bereits europaweit einen Namen gemacht und unzählige Preise gewonnen. Durch besondere Beleuchtungseffekte gewinnt seine vergängliche Kunst ihren besonderen Reiz.