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Neuer Gedächtnisort im Stadtpark fertiggestellt

Feierliche Einweihung am 08. November

Zwischen den Arkaden und der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark ist ein neuer Gedächtnisort für Kriegsopfer entstanden. Er wird am 08. November um 18.30 Uhr feierlich eingeweiht. Dazu sind alle Bürger recht herzlich eingeladen.

Entworfen hat das Denkmal der Traunsteiner Künstler Rolf Wassermann. Die Mitglieder des Stadtrates hatten sich im Dezember 2017 mehrheitlich für seinen Entwurf ausgesprochen. Dabei handelt es sich um einen Würfel aus Cortenstahl. Durch seine Transparenz und die ausgestanzten Worte lade der Gedenkort, so Rolf Wassermann, zum Betrachten, Verweilen und Verstehen ein und sei zugleich eine Mahnung. Im Zentrum des Gedächtnisortes stehen die historischen Bronzebücher mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege. Über eine Aussparung in der Dachfläche des Cortenstahlwürfels fällt Licht auf die Bronzebücher. In der Dunkelheit ist das Denkmal so beleuchtet, dass aufgrund des Schattenwurfes der Schriftzug auf der Kirchenmauer lesbar wird.

Aufgrund der dringend notwendigen umfassenden denkmalgerechten Instandsetzung der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark war die im Jahr 1967 an die westliche Giebelwand angebaute Kriegergedächtnisstätte entfernt worden. Sie war damals durch die Stadt aus Spenden der Bevölkerung in Abstimmung mit den Soldatenkameradschaften errichtet worden. Zur Schaffung eines neuen Gedächtnisortes lobte die Stadt einen Wettbewerb unter Künstlern in der Region aus.

Das Modell zeigt, wie der neue Gedenkort, den der Traunsteiner Künstler Rolf Wassermann gestaltet hat, aussieht. Der Würfel aus Cortenstahl, der im Stdatpark zwischen der Kirche und den Arkaden platziert wurde, ist bis zur Einweihung noch eingehüllt. (© Carola Westermeier)
Veröffentlicht am 30.10.2018
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