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„Salziges“ historisches Schaufenster

Stadtarchiv präsentiert Zeugnisse der Salinengeschichte

Passend zum Jubiläum „400 Jahre Salinenstadt Traunstein“ hat das Stadtarchiv sein historisches Schaufenster im Untergeschoss des Rathauses neu gestaltet. Gezeigt werden in den kommenden Wochen Impressionen von der Salzgeschichte Traunsteins und seiner Umgebung.

Der Traunsteiner Salzstadel, erbaut 1568, der sich bis zum Stadtbrand von 1851 über eine Länge von 190 Metern vom heutigen Maxplatz bis zum Ende der Häuserzeile der Schaumburgerstraße zog. (© Stadtarchiv Traunstein)

Die Verbindung der alten Handelsstadt an der Traun mit dem „weißen Gold“, dessen herausragende Bedeutung in früheren Jahrhunderten man heute kaum mehr ermessen kann, reicht deutlich weiter zurück als bis zum 05. August 1619, dem Tag, an dem die Saline in der Au ihren Betrieb aufgenommen hatte. Schon eine Urkunde aus dem Jahr 1359 bestätigt das alte Recht der Salzniederlage. Noch vor der erstmaligen Überlieferung der Stadtrechte 1375 war Traunstein damit ein zentraler Umschlagplatz für den Handel mit dem damals in Reichenhall produzierten Salz.

Mit einer kleinen Auswahl an Dokumenten, Fotografien und Zeichnungen soll allen, die sich für Traunsteins Stadtgeschichte interessieren, die „salzige Vergangenheit“ Traunsteins und der Region ein wenig nähergebracht werden. Das historische Schaufenster ist in den kommenden Wochen während der üblichen Öffnungszeiten im Untergeschoss des Rathauses zu sehen.

Das 1786/87 erbaute Karl-Theodor-Sudhaus in der Au (links) und das Gebäude der 1870 errichteten Pfanne V mit ihren markanten Schloten, abgelichtet vom Traunsteiner Hoffotografen Josef Werkmeister um das Jahr 1900. (© Stadtarchiv Traunstein)
Veröffentlicht am 12.07.2019
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