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„Schalom. Drei Fotografen sehen Deutschland“

Ausstellung im Heimathaus zeigt Leben deutscher Juden

Ein jüdisches Lebensmittelgeschäft in Berlin, eine Rabbinerfamilie mit ihrem Neugeborenen, Polizisten, die eine Synagoge in Frankfurt bewachen – Momentaufnahmen der Fotoausstellung „Schalom. Drei Fotografen sehen Deutschland“.

51 Aufnahmen der Fotografen Holger Biermann, Rafael Herlich und Benyamin Reich dokumentieren jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2015. Sie zeigen Kinder in einer Talmudschule, gläubige Juden am Neujahrsfest Rosch ha-Schana oder eine jüdische Hochzeit. Zu sehen sind aber auch antisemitische Schmierereien an einer Synagoge oder ein Plakat mit einem Judenstern, das ein Polizist entfernt. Die Ausstellung will anregen zur Auseinandersetzung mit der Frage: Wie selbstverständlich ist jüdisches Leben in Deutschland 70 Jahre nach dem Holocaust?

„Schalom“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird im Heimathaus (Stadt- und Spielzeugmuseum) im Rahmen des Festjahres „1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland“ in Kooperation mit der Volkshochschule präsentiert.

Die Fotoschau wurde am 3. September von Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer eröffnet und dauert bis 10. Oktober.

Öffnungszeiten des Heimathauses: täglich von 10 bis 15 Uhr außer Montag.

Veröffentlicht am 03.09.2021
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