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(Was wäre) Traunstein ohne Salz?

Neues Standardwerk der Traunsteiner Stadtgeschichte erschienen

Traunstein ohne Salz? Unter diesem bewusst mit einem Fragezeichen versehenen Titel sind neun Traunsteiner Autoren der Geschichte des Salzhandels in Traunstein und der Salzproduktion in der benachbarten Saline Au nachgegangen. Dem Leser werden so verschiedenste Aspekte der Verbindung des „weißen Goldes“ mit der Geschichte der Stadt vor Augen geführt. Und er soll sich dabei stets die Frage stellen: Welche Bedeutung hätte Traunstein heute und wie würde das Stadtbild aussehen, hätte es diese seit Gründung der Stadt bestehende, über Jahrhunderte gewachsene und 1912 endgültig gekappte Verbindung nicht gegeben?

Die einzelnen Beiträge sowie deren reichhaltige Bebilderung ergeben zusammen ein Standardwerk zur Traunsteiner Stadtgeschichte. Sie zeigen aber auch so manches bislang nicht oder kaum bekannte Detail, etwa zur geplanten Nutzung des aufgelassenen Karl-Theodor-Sudhauses oder zur Person des letzten Amtsvorstands der Saline, Dr. Heinrich Stuchlik.

Das Buch mit dem Titel "Traunstein ohne Salz?" ist unter anderem im örtlichen Buchhandel und im Stadtarchiv Traunstein (zu den Öffnungszeiten des Rathauses) erhältlich. Es kostet 19,80 Euro.

Inhalt

Franz Haselbeck
Traunstein ohne Salz? Eine einleitende Betrachtung zur Stadtgeschichte

Alfred Kotter
Die Saline Traunstein

Monika Kotzi
Die Brennholztrift im Tal der Weißen Traun

Judith Bader
Inszenierte Wirklichkeit. Die Porträts des Traunsteiner Salzmaiers Johann Zacharias Mezger und seiner Ehefrau Maria Magdalena

Albert Rosenegger
Zwischen Pest und Cholera. Die Stadt- und Salinenärzte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert

Gernot Pültz
Spitzenjahr 1874. Die Saline Traunstein erzeugt 10649 Tonnen Salz für den Verkauf im Königreich Bayern

Engelbert Thaler
Das Triftstadion und der 1. FC Traunstein. Eine Geschichte in 11 Einheiten

Josef Parzinger
Seht das Werk Eurer Väter – haltet es in Ehren

Otto Huber
Der lange Weg zum Salinenpark

Veröffentlicht am 16.07.2019
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