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Volkstrauertag wurde im stillen Gedenken mit Kranzniederlegungen begangen

Wegen Corona keine öffentlichen Gedenkfeiern

Der Corona-Situation geschuldet fanden die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag der Bundeswehr und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Kriegsgräberstätte Hohes Kreuz sowie des VdK-Ortsverbands Traunstein an der Gedächtnisstätte im Stadtpark an diesem Wochenende lediglich mit einem stillen Gedenken und nicht-öffentlichen Kranzniederlegungen statt.

Auf dem Hohen Kreuz legten der Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr, Oberstleutnant Falk Neumann, der stellvertretende Leiter des Kreisverbands Traunstein des Volksbunds, Oberstabsfeldwebel Martin Schwarz, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und der VdK-Ortsvorsitzende Jürgen Pieperhoff einen Kranz nieder. Die Kranzniederlegungen im Stadtpark nahmen (von links) Pieperhoff, Dr. Hümmer und Oberstleutnant Neumann vor. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei es immer noch wichtig, zu gedenken und die Erinnerung aufrecht zu erhalten. 

Der Volkstrauertag wurde 1922 als Tag der individuellen und kollektiven Trauer, als Kristallisationspunkt der Gedenk- und Erinnerungskultur unseres Landes und als Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden offiziell eingeführt. Der Volkstrauertag sei ein wichtiger Termin, der auch in einem Jahr wie diesem nicht im Kalender fehlen dürfe. Es sei gut, sich bewusst zu werden, dass es auch in früheren Jahren sehr schwere Zeiten gegeben habe und nicht nur heute, betonte der Oberbürgermeister.

(Bericht und Foto: Günter Buthke).

Veröffentlicht am 17.11.2020
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