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Zwei der wichtigsten städtischen Betriebe

Oberbürgermeister Hümmer besucht Klärwerk und Friedhof

Zwei der wichtigsten städtischen Betriebe sind das Klärwerk in Empfing und die Friedhofsverwaltung. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer besuchte die Einrichtungen und nahm sich viel Zeit für die Fragen der Beschäftigten.

Im Klärwerk gab es einen Rundgang mit Klärwerkleiter Bernhard Schmidt und Sachgebietsleiter Andreas Prams. Gerade im Hinblick auf die steigenden Zahlen des Inzidenz-Wertes bereitete der Oberbürgermeister das Personal auf einen möglichen Schichtdienst vor. Da es sich beim Klärwerk um einen eindeutig systemrelevanten Betrieb handelt, sei es zwingend erforderlich, dass stets ein Team im Einsatz sein kann.   

Bernhard Schmidt baut auf die Unterstützung des Oberbürgermeisters und des Stadtrates, dass die dringend notwendigen Investitionen im Klärwerk trotz der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden schlechteren finanziellen Lage der Stadt getätigt werden: „Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Eine Kläranlage, so Hümmer weiter, sei ein Kernbestand der Infrastruktur, den Staat und Kommunen vorzuhalten haben. Eine Privatisierung stehe nicht zur Debatte, weder bei ihm als Oberbürgermeister noch im Stadtrat.

Die Kläranlage hat derzeit eine Kapazität von 99.000 Einwohnerwerten, wobei der Bedarf bei einem Wert von 75.000 bis 80.000 liegt. Der industrielle Anteil beträgt circa die Hälfte. Die Gemeinden Siegsdorf, Surberg und Vachendorf sowie Neukirchen sind neben allen Stadt- und Ortsteilen der Stadt Traunstein an das städtische Klärwerk angeschlossen, das 400 Liter Abwasser pro Sekunde aufnehmen kann. Aufgrund der häufiger auftretenden heftigen Starkregenereignisse ist es das Ziel, noch mehr Regenrückhaltevolumen zu schaffen.  Ein Vorzeigebetrieb ist das Klärwerk auch in Sachen Energiebilanz. So werden bereits jetzt schon 65 Prozent des Stroms und 80 Prozent der Wärme selbst erzeugt.

Bei seinem Besuch auf dem Waldfriedhof wurde Oberbürgermeister Dr. Hümmer von Martin Schmitz, dem Leiter der Friedhofsverwaltung, im Namen der Belegschaft begrüßt. In den vergangenen Monaten haben die Mitarbeiter sehr viel geleistet – sowohl bei der Bewältigung der täglichen Unterhaltsarbeit als auch bei den Herausforderungen, die die Pandemie mit sich brachte und bringt.

Martin Schmitz berichtete von Trauerfeiern mit sehr wenigen Trauergästen, die mit großem Einfühlungsvermögen unter anderem auf die Einhaltung der Hygiene-Regeln hingewiesen werden mussten.

Die Mitarbeiter sind verantwortlich für den Unterhalt und den Bestattungsbetrieb des Waldfriedhofes. Zu den Tätigkeiten gehören gärtnerische Arbeiten, Durchführung des Winterdienstes sowie Pflege der Wege. Auch die Beseitigung der Schäden nach dem Sturm „Bianca“ im März 2020 wurde von den Mitarbeitern tatkräftig durchgeführt.

Ein Sorgenkind sind die Wege, die bewusst nicht asphaltiert sind und sehr pflegeintensiv sind. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer sagte Martin Schmitz und seinen Männern zu, sich des Themas anzunehmen.

Veröffentlicht am 05.11.2020
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