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Stadtpfarrkirche St. Oswald

Die dem Heiligen Oswald geweihte Pfarrkirche wurde von den beiden Stadtbränden 1704 und 1851 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Im Kern entspricht sie aber noch der zwischen 1675 und 1690 erbauten Wandpfeilerkirche mit Emporen. Die Pläne stammen von Caspare Zuccalli, Baumeister waren Lorenzo Sciasca und Antonio Riva. Der Traunsteiner Max Fürst, Kirchenmaler und Heimatforscher, fertigte 1904 bis 1909 die Fresken. Weitgehend neueren Datums ist die Einrichtung.
Beachtenswerte Ausnahmen sind die barocken Seitenfiguren des Hochaltars, Rupert und Maria. Vor dem Haupteingang der Kirche steht heute eine Büste von Papst Benedikt XVI. emeritus. Joseph Ratzinger, so der bürgerliche Name des einstigen katholischen Kirchenoberhauptes, verbrachte einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Traunstein und war der Stadtpfarrkirche immer besonders verbunden. Hier wurde er 1937 gefirmt und spendete Jahrzehnte später als Erzbischof selbst dieses Sakrament, hier hatte er sich als Theologiestudent am liturgischen Dienst beteiligt, hier feierte er 1976 sein silbernes, 2002 das goldene Priesterjubiläum. Über allem aber steht der 8. Juli 1951. Am „Tag, den der Herr gemacht“, seiner und seines Bruders ersten heiligen Messe, leuchtete sie „in ihrem schönsten Glanze“.

Stadtpfarrkirche St. Oswald auf dem Stadtplatz (© Stadt Traunstein)
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