Stadt Traunstein sucht gemeinsam mit Schulen und Behörden nach verantwortungsvollem Umgang an der Traun
Die Stadt Traunstein hat Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, der Polizei, des Bauhofs sowie weiterer beteiligter Stellen zu einem gemeinsamen Austausch eingeladen, um die Situation an den beliebten Treffpunkten entlang der Traun zum Schulabschluss zu besprechen.
Seit vielen Jahren feiern Abschlussklassen traditionell an den Uferbereichen der Traun. In den vergangenen Jahren kam es dort jedoch wiederholt zu erheblichen Problemen durch liegengebliebenen Müll, massive Lärmbelastungen, Sachbeschädigungen sowie riskantes Verhalten. Insbesondere die zuletzt deutlich erhöhte Wald- und Flächenbrandgefahr machte ein gemeinsames Vorgehen erforderlich.
Im Mittelpunkt des Treffens stand deshalb die klare Erwartung aller Beteiligten, dass die Feiern künftig verantwortungsvoll, rücksichtsvoll und innerhalb klarer Grenzen stattfinden müssen. Neben Prävention und Aufklärung wurde auch deutlich gemacht, dass die beteiligten Stellen die Situation aufmerksam beobachten und bei problematischen Entwicklungen konsequent eingreifen werden. Sollte dies erforderlich sein, werden auch weitergehende Maßnahmen und Änderungen geprüft.
Von Seiten der Schülerinnen und Schüler wurde zwar betont, dass die Treffpunkte an der Traun weiterhin eine hohe Bedeutung haben. Gleichzeitig appellieren Stadt, Schulen und Polizei eindringlich an die Feiernden, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen und Rücksicht auf Natur, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Einsatzkräfte zu nehmen.
Oberbürgermeister Christian Hümmer betont: „Die Abschlussfeiern an der Traun gehören für viele junge Menschen seit Jahren dazu. Gleichzeitig gilt aber auch ganz klar: Freiheit funktioniert nur mit Verantwortung. Wenn Regeln missachtet werden, Müll zurückbleibt oder gefährliche Situationen entstehen, werden wir nicht tatenlos zusehen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die Feiern friedlich und verantwortungsvoll stattfinden.“
Die Stadt bedankt sich bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und appelliert insbesondere an die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mit Vernunft zu feiern, Rücksicht zu nehmen und Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.