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Traunsteins erste Fahrradstraße

Radverkehrsachse verbindet Kirch- und Maxplatz

Die Stadt Traunstein möchte mit einer zentralen Radverkehrsachse, die im Rahmen des Radverkehrskonzeptes in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro i.n.s. – Institut für innovative Städte entwickelt wurde, den Radverkehrsanteil steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Traunsteins erste Fahrradstraße umfasst eine Strecke von rund 1,8 Kilometern und verbindet den Ortsteil Haslach und die Innenstadt. Die Fahrradstraße hat folgenden Streckenverlauf: Kirchplatz – Kardinal-Faulhaber-Straße – Haslacher Straße – Ludwig-Thoma-Straße – Marienstraße – Maxplatz. In der Fahrradstraße, in der der Radverkehr in beide Richtungen geführt wird, gilt laut Straßenverkehrsordnung Tempo 30 und Radfahrer dürfen nicht überholt werden. Ihre Attraktivität ergibt sich neben einer geeigneten Gestaltung vor allem durch eine Führung abseits der Hauptstraßen des Kfz-Verkehrs.

Bevor Traunsteins erste Fahrradstraße realisiert wird, führt die Große Kreisstadt Traunstein verschiedene Tests durch. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung einer Einbahnstraße in der Haslacher Straße, aber auch die Reduzierung der Fahrspuren am Maxplatz zugunsten des Rad- und Fußverkehrs. Anhand von Verkehrszählungen und auch Befragungen der Bevölkerung wertet die Große Kreisstadt Traunstein zusammen mit Experten die Ergebnisse aus.

Fragen und Antworten zur Fahrradstraße

Was ist eine Fahrradstraße?

Eine Fahrradstraße ist eine ausdrücklich für Radfahrer vorgesehene Straße. Hier haben sie Vorrang und dürfen nebeneinander fahren. Andere Fahrzeuge dürfen die Straße benutzen, wenn sie per Zusatzschild zugelassen sind. Autos und Motorräder müssen sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen. Als Höchstgeschwindigkeit gilt Tempo 30. Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Autofahrer die Geschwindigkeit weiter verringern.

Was dürfen Fahrradfahrer auf einer Fahrradstraße?

Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren – das ist ausdrücklich erlaubt. Höchstgeschwindigkeit ist 30 Stundenkilometer. Den Fußgängern gehören die Gehwege. Aber radelnde Kinder unter acht Jahren müssen auch in einer Fahrradstraße auf dem Gehweg fahren. Es gilt rechts vor links, außer es ist etwas anderes angeordnet.

Was dürfen andere Verkehrsteilnehmer in einer Fahrradstraße?

Zusätzliche Schilder, wie zum Beispiel „Anlieger frei“ oder „Pkw frei“, erlauben, die Straße zu befahren und die Parkplätze zu nutzen. Aber Radfahrer haben Priorität und dürfen zum Beispiel nebeneinander fahren. Auch für motorisierten Verkehr gilt: Höchstgeschwindigkeit 30.

Was gilt für Anlieger einer Fahrradstraße?

Ist die Fahrradstraße mit „Anlieger frei“ beschildert, dürfen Anlieger (Anwohner, Besucher und Arbeitnehmer) die Fahrradstraße befahren und dort auf den ausgewiesenen Parkflächen parken.

Was spricht für die Einrichtung einer Fahrradstraße?

SICHERHEIT
Fahrradstraßen sind für die Radler sicherer. Autos dürfen hier nur langsam und mit besonderer Rücksicht fahren.

LEBENSQUALITÄT
Fahrradstraßen sind leiser und gesünder. Weniger Lärm und Abgase bedeuten bessere Luft für alle und einen höheren Wohnwert in der Umgebung.

ENTSCHLEUNIGUNG
In Fahrradstraßen lässt es sich entspannter radeln. Man darf sogar nebeneinander fahren.

UND NICHT ZULETZT
Fahrradstraßen motivieren. Sie zeigen Radfahrern, dass sie als Verkehrsteilnehmer anerkannt und wertgeschätzt werden

Wo soll Traunsteins erste Fahrradstraße entstehen?

Traunsteins erste Fahrradstraße wird den Kirchplatz in Haslach mit dem Maxplatz im Stadtzentrum verbinden. Die Strecke umfasst folgende Straßen: Kirchplatz, Kardinal-Faulhaber-Straße, Haslacher Straße, Ludwig-Thoma-Straße, Marienstraße und Maxplatz. In der Fahrradstraße, in der der Radverkehr in beide Richtungen geführt wird, gilt laut Straßenverkehrsordnung Tempo 30 und Radfahrer dürfen nicht überholt werden. Bevor die Fahrradstraße vom Kirch- zum Maxplatz realisiert wird, führt die Große Kreisstadt Traunstein in den kommenden Monaten verschiedene Tests durch. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung einer Einbahnstraße in der Haslacher Straße, aber auch die Reduzierung der Fahrspuren am Maxplatz zugunsten des Rad- und Fußverkehrs. Anhand von Verkehrszählungen und auch Befragungen der Bevölkerung wertet die Große Kreisstadt Traunstein zusammen mit Experten die Ergebnisse aus.

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